|
 |
|
390 gerahmte Fotografien,
verschiedene Maße
Michael Schmidt
"Grau als Farbe", 21.05. - 22.08.2010
Haus der
Kunst, München
Hier stand, wie bei allen Rahmungen für Michael Schmidt, der
konservatorische Aspekt im Vordergrund. Die Innenseiten der Holzrahmen
werden mit Aluminium ausgeklebt,
Glasreinigerrückstände auf
den Scheiben müssen entfernt werden, die verwendeten Kartons
und
Rückwände haben die entsprechenden Tests durchlaufen
und sind in der Regel nicht nur säurefrei sondern auch
PAT-getestet. Es wird durchgehend darauf geachtet, dass auch
ungewöhnlich konzipierte Rahmungen konservatorischen
Ansprüchen genügen.
Die Ausstellung in München war vorläufiger
Höhepunkt
einer mehr als zehnjährigen Zusammenarbeit, aber auch
ein
neues Projekt ist schon in Arbeit. Wir sind bereits beim neunten
Musterrahmen angelangt und verdichten das Ganze immer weiter.
Es macht immer großen Spass, für jemanden
zu arbeiten,
der bereit ist, alles zu verändern und neu anzugehen - immer
wieder, solange bis eine Form gefunden ist. Meist sieht das am Schluss
so einfach aus, als könnte man es im Laden um die Ecke finden,
und
genau das ist das Ziel: eine Rahmung muss so einfach und
selbstverständlich rüberkommen, dass keiner
darüber
nachdenkt.
Diese Zusammenarbeit war auch Anlass für die Errichtung eines
Tresorraums im Jahr 2009, um hier endlich Kunst mit hohem
Wert einfach lagern zu können, sowie für den
Einbau
einer Alarmanlage nach VdS-C-Standard, um die Kunst auch versichern zu
können. Das war eine sinnvolle Maßnahme, auch
für
nachfolgende Projekte - endlich musste nicht mehr alles Wertvolle bei
Kunstspeditionen ausgelagert werden.
Im Jahr 2011 bauen wir den konservatorischen Aspekt bei den Rahmungen
weiter aus und können unseren Kunden auch anbieten, die
klimatischen Bedingungen während der Rahmung durch ein
Thermohygrographen-Protokoll aufzuzeichnen.
|




 |
| |
|
|