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Rahmen aus verschiedenen Holzarten: Linde, Mahagoni, Iroko, Hainbuche, Ebenholz, Teak, Wenge,
Räuchereiche und Elsbeere
210 x 310 x 6 cm
Kerstin Brätsch & DAS INSTITUT
("Nichts, Nichts!"), 5.2.2011 - 23.3.2011
Kölnischer Kunstverein
Ein
Projekt, das auf Basis der Email-Kommunikation zwischen Berlin
und New York entwickelt wurde. 24 Mails waren's, bis das Ergebnis
stand. Wir haben uns bisher kein einziges Mal persönlich
getroffen. Auf dem kleinen Foto unten sieht man den ersten Prototyp,
mit dem es losging.
Klar war von Anfang an, dass es schöne Hölzer sein
sollten,
an alles andere mussten wir uns ranarbeiten. Es gab dann
Amaranth, das sich nicht hobeln lässt, Ebenholz, das in der
erforderlichen Länge nur selten erhältlich ist, Wenge
und
Räuchereiche immer mit Rissen, die umgangen werden
müssen,
und dieses wunderbare Tineo. Alles in allem höchste
Anforderungen
an die Tischler. Mit den uns zur Verfügung stehenden
Holzmaschinen, für die wir im Lauf der Jahre besondere
Werkzeuge,
Anschläge und Skalen anfertigen hatten lassen, war es aber gut
machbar.
Die Plexiglasscheibe ist in einer Nut der oberen Leiste unsichtbar
aufgehängt, um ein Durchbiegen der Scheibe zu vermeiden und
dennoch mit maximal 6 mm starkem Glas arbeiten zu können. Die
einzelnen Leisten werden vorher an den Gehrungen geschlitzt, dann um
das Glas herum geleimt. Der Überstand der eingesetzten Federn
wird
abgeschliffen, erst dann werden die Rahmen zum zweiten Mal
geölt.
Auf die Scheiben werden oben und unten dünne, verzinkte
Blechstreifen geschraubt, darauf haften die Magneten, mit denen die
Zeichnungen befestigt sind.
Die Fotos unten zeigen die Ausstellung im Frühjahr 2011 im
Kölner
Kunstverein.
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